Aktuell

Eine weitere spannende Rundreise durch 3 Gotteshäuser mit jugendlichen "guides"

      

Die andere Gesamtschule in Marl - die Willy Brandt Gesamtschule - ging am MI 6. Dez. 2017 auf die Rundreise in dem Projekt des 17.Abrahamsfestes "Ältere Jugendliche erklären jüngeren Jugendlichen ihr Gotteshaus und ihre Religion". Das  gelang erneut.

 

Eine Klasse der Jahrgangsstufe 10 besuchte am 6.12. in Marl die St. Georgskirche (von 10.30 - 11.45 Uhr).Dann fuhren sie per Bus zur Fatih-Moschee (von 12.20 - 14.30 Uhr). Danach ging es per Bus zur Synagoge in Recklinghausen (dort 15.00 - 16.00 Uhr). - Zur Idee und Vorgeschichte: vgl. den Bericht vom 22.11.2017 in gleicher Absicht und anderem Start: Pauluskirche statt St.Georgskirche.

Fotos und Bericht zum 6.12.17: Ludger Wulff, Lehrer an der Willy Brandt Gesamtschule, mit seiner Kollegin  Anna Palka innerschulisch für dieses Lernen am andern Ort verantwortlich.

 

17. Abrahamsfest am 06.12.2017

Im Rahmen des 17.Abrahamsfestes nahmen Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule an einer besonderen Veranstaltung teil. Sie besuchten mit ihren Lehrern und Vertretern des 17. Abrahamsfestes drei Gotteshäuser in Marl und Recklinghausen. Dabei wurden sie jeweils von älteren Jugendlichen aus den Gemeinden durch die St. Georg Kirche in Alt-Marl, die Fatih Moschee in Marl-Hamm und durch die Synagoge in Recklinghausen geführt. Im Anschluss an die Führungen standen die Jugendlichen bereit, um Fragen zu beantworten und sich einer lebhaften Diskussion zu stellen. Diese Form der Führung durch nahezu Gleichaltrige erwies sich als besonders spannend und ergiebig, da Gespräche auf Augenhöhe stattfinden konnten und die Hemmung, Fragen zu stellen, geringer war. Besonders das sehr schöne Kirchengebäude von St. Georg, die Teilnahme am Mittagsgebet in der Fatih Moschee, die lebhafte Diskussion in der Synagoge und die gut vorbereiteten Führungen durch ältere Jugendliche haben die Schülerinnen und Schüler noch länger beschäftigt und werden sicherlich noch für weiteren Gesprächsstoff im Unterricht sorgen. Diese Art des interreligiösen Dialoges sollte in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, so die einhellige Meinung aller Teilnehmer.

 

 Gez. Ludger Wulf, Willy Brandt Gesamtschule Marl